Anforderung durch Polizei

Datum: 2. Juni 2015 
Alarmzeit: 18:08 Uhr 
Alarmierungsart: FME 
Art: Hilfeleistung  
Einsatzort: Salzbergen 
Mannschaftsstärke: 58 
Fahrzeuge: DL 18/12, ELW, LF 16 TS, RW 1, TLF 16/25, TLF 20/40 SL 


Einsatzbericht:

Bei Erdbauarbeiten in einem Industriegebiet hat ein Bagger gegen 15:00 Uhr eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg freigelegt. Nach dem die Bombe vom Kampfmittelräumdienst aus Oldenburg begutachtet wurde, stellte sich heraus, dass eine sofortige Entschärfung unumgänglich sein. Damit einhergehend war eine Evakuierung der Bewohner im Radius von 1000 m um die Fundstelle notwendig. So wurden diverse Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr in Marsch gesetzt.

Die Feuerwehr Salzbergen hatte zusammen mit der WF H&R ChemPharm die Aufgabe, Strassenposten zu errichten und keine Personen mehr in das Sperrgebiet zu lassen. Nach rund drei Stunden konnte eine Freigabe an den Sprengmeister gegeben werden und nach ca. 20 Minuten war der Spuk vorbei. Die Anwohner konnten die Unterkunftssstellen in Holsten oder bei Bekannten wieder verlassen und in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte an der Maßnahme beteiligt. Für die Wehrleute aus Salzbergen war der Einsatz nach gut 5 Stunden beendet.

Text: Robin Casper, Pressesprecher FF Salzbergen

Berichte der Polizei:
POL-EL: Bombe entschärft
02.06.2015 – 22:08
Salzbergen (ots) – Die Bombe aus dem zweiten Weltkrieg konnte vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Gegen 22.00 Uhr teilte Einsatzleiter Franz Timmer von der Polizei mit, dass die Bombe ohne Probleme entschärft worden sei. Die Bewohner können danach wieder zurück in ihre Häuser. Wie bereits gemeldet war am Dienstag gegen 15.00 Uhr bei Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau der Firma ISP GmbH (Institut für Schmierstoffprüfung) an der Neuenkirchener Straße eine fünf Zentner Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nachdem Entschärfer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Oldenburg an der Einsatzstelle eingetroffen waren, stand fest, dass ein Sicherheitskreis von 1000 Meter Radius um die Fundstelle evakuiert werden muss, bevor die Entschärfung der Bombe beginnen kann. Diese Evakuierung betrifft etwa 3000 bis 4000 Bewohner von Salzbergen aus dem Ortskern von Salzbergen und den umliegenden Bereichen. Gegenüber der Fundstelle an der Neuenkirchener Straße befindet sich die Raffinerie. Durch die Gemeinde Salzbergen wurde für die Bürgerinnen und Bürger, die ihre Häuser verlassen müssen, Sammelstellen im Dorfgemeindehaus Holsten und in der Grundschule Holsten eingerichtet. Die Gemeinde hat zudem eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer (05976) 344 630 eingerichtet. Derzeit ist geplant, nach Abschluss der Evakuierung die Bombe zu entschärfen. Wann diese Entschärfung erfolgen soll, kann derzeit nicht gesagt werden. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte haben den Einsatzort weiträumig abgesperrt.

Presseberichte: